Allgemein Für Deutschland
Bundesbeauftragter Koschyk trifft den Visitator für die russlanddeutschen Katholiken
18. September 2014
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HP Bild mit Monsignore Hoffmann

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge an den Deutschen Katholiken aus Russland und den anderen GUS-Staaten, Monsignore Dr. Alexander Hoffmann

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, ist in Bonn mit dem Visitator für die deutschen Katholiken aus den GUS-Staaten, Monsignore Dr. Alexander Hoffmann zusammengetroffen.

Monsignore Dr. Hoffmann berichtet dem Bundesbeauftragten der von der Arbeit von ihm geleiteten und bei der Deutschen Bischofskonferenz eingerichteten „Seelsorgestelle für die deutschen Katholiken aus Russland, Kasachstan und den anderen GUS-Staaten“, die in Bonn ihren Sitz hat. Neben der unmittelbaren Seelsorge sieht es Visitator Hoffmann als seine Aufgabe, die aus Russland und den übrigen GUS-Staaten nach Deutschland gekommenen Spätaussiedler an die hier gewachsenen kirchlichen Strukturen heranzuführen. Gleichzeitig soll der während der langen Zeit der sowjetischen Unterdrückung von den dortigen deutschen Katholiken gesammelte Glaubensschatz die gesamte Kirche bereichern. In seiner Arbeit steht Monsignore Dr. Hoffmann auch in einem engen Kontakt mit der Aussiedlerseelsorge in der Evangelischen Kirche. Schließlich hält Monsignore Dr. Hoffmann auch intensiven Kontakt zu den katholischen Angehörigen der deutschen Minderheiten und den kirchlichen Strukturen in den GUS-Staaten.

Bundesbeauftragter Koschyk dankte dem Visitator für seinen Einsatz. Nach seinem Eindruck seien gerade bei Vertriebenen und Aussiedlern, aber auch bei Angehörigen nationaler Minderheiten die Werte Glaube, Identität und Heimat von sehr hoher Bedeutung und stünden in einem engen wechselseitigen Verhältnis. Die heute aus Russland und den anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammenden Gläubigen bräuchten nach wie vor eine besondere seelsorgerische Ansprache. Deshalb sei es wichtig, dass beide großen Kirchen in Deutschland ihre bisherigen pastoralen Angebote fortführten und weiterentwickelten.

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