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Finanzstaatssekretär Koschyk besucht Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zoll/Polizei in Nürnberg
15. Mai 2012
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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Regierungsdirektor beim Zollfahndungsamt, Siegfried Klöble

Am 14. Mai 2012 stellte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER Nord) – eine gemeinsame Dienststelle des Zollfahndungsamtes München und des Landeskriminalamtes Bayern – dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, ihre Arbeit im Kampf gegen die grenzüberschreitende Rauschgiftkriminalität vor.

HP Gruppenbild

Finanzstaatssekretär gemeinsam mit ZAM Volker Hanisch, RR Rudolf Ertl, ZBI Günter Anetsberger, Schulte, BMF, ZAR Martin Hertel, LKD Gerald Busch, ZAM Christian Schüttenkopf, RD Siegfried Klöble, ZOAR Jürgen Thiel, ZOI Rudolf Enke und KR Hans Schmidt

Die mit Beamtinnen und Beamten von Zoll und Polizei paritätisch besetzte Einheit zieht seit zwanzig Jahren bei der Bekämpfung schwerer und organisierter Rauschgiftkriminalität sehr erfolgreich an einem Strang.

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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit dem Regierungsdirektor beim Zollfahndungsamt, Siegfried Klöble und dem Leitenden Kriminaldirektor beim Bayerisches Landeskriminalamt, Gerald Busch

So gelang es der GER Nord beispielsweise im vergangenen Jahr nach langwierigen Ermittlungen 150 Kilogramm Heroin mit Hilfe eines Röntgengerätes und gemeinsam mit den Kollegen der mobilen Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Regensburg in einem tschechischen LKW sicherzustellen. Der Ermittlungserfolg führte in Zusammenarbeit mit Ermittlungs- und Justizbehörden in Belgien, Bulgarien, der Türkei und der Tschechischen Republik zur Festnahme von vier Tätern. Das sichergestellte Heroin hätte für rund 10 Millionen Konsumeinheiten gereicht.

„Mit dieser Form der Zusammenarbeit von Zoll und Polizei werden die für den Kampf gegen die schwere und organisierte Rauschgiftkriminalität zur Verfügung stehenden Kräfte optimal gebündelt. Die erzielten Synergien stellen den direkten Informationsfluss sicher und sind letztlich unverzichtbar für ein effizientes und erfolgreiches Vorgehen gegen hochprofessionelle Täterstrukturen. Die hier tagtäglich gelebte und seit 20 Jahren erfolgreiche Kooperation zwischen den Ermittlungsbehörden ist vorbildlich. Besonders für Nordbayern, das an einer der Hauptschmuggelrouten für Rauschgift liegt, gilt es mehr denn je, den kriminellen Schmuggelorganisationen schlagkräftige staatliche Einheiten entgegenzusetzen“ so Koschyk.

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Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB bei seinem Besuch der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER Nord)

Bundesweit sind insgesamt 29 Gemeinsame Ermittlungsgruppen von Zoll und Polizei eingerichtet. Die wesentliche Aufgabe einer GER ist es, Täterstrukturen und Händlerorganisationen aufzudecken und zu zerschlagen. Sofern konkrete Bezüge zur schweren oder organisierten Rauschgiftkriminalität vorliegen, führt sie auch Ermittlungen im Bereich der mittleren Rauschgiftkriminalität.

Die GER Nordbayern ist örtlich innerhalb des Freistaates Bayern für die Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie für die Oberpfalz zuständig. Die restlichen Bezirke deckt die in München ansässige GER Südbayern ab.

Zur Berichterstattung auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks gelangen Sie hier.

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There is 1 comment

  • Frank von den Driesch sagt:

    Sehr geehrter Herr Koschyk,

    vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, eine GER zu besuchen und sich über die Arbeit zu informieren. Vielleicht kam meine Anregung von April diesen Jahres, mal eine GER aufzusuchen, da gerade recht.

    Ist Ihnen dort aufgefallen, wer bei der Polizei oder beim Zoll ist? „Gemeinsame Arbeit, gemeinsam gegen die organisierte Kriminalität“. Nur eben nicht gleichbehandelt.

    Vielen Dank für ihren Besuch bei einer GER.

    Beste Grüße

    Frank von den Driesch

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