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Hohl / Koschyk: Entscheidung gegen die Stadt Bayreuth nicht nachvollziehbar!
31. Oktober 2011
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Anlässlich der Entscheidung des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, den Sitz der Geschäftsführung einer fusionierten Arbeitsagentur Bayreuth-Hof nach Hof zu verlegen, erklären der Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, und der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk:

Die Entscheidung des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit den Sitz der Geschäftsführung einer fusionierten Arbeitsagentur Bayreuth-Hof nach Hof zu verlegen ist nicht nachvollziehbar. Schlagkräftige Argumente für den Sitz in der Stadt Bayreuth wurden außer Acht gelassen.

0728-Bild Agentur Arbeit-Internet

Die Stadt Bayreuth ist Sitz aller wichtigen Netzwerkpartner zum Thema Arbeitsmarkt und Entwicklung in Oberfranken. Des Weite-ren arbeiten in der Stadt Bayreuth die Regierung von Oberfranken, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer mit der Agentur für Arbeit Bayreuth – auch wegen der kurzen Wege – ausgezeichnet zusammen, was ebenso für den Sitz der Geschäfts-führung eines zusammengelegten Agenturbezirks in der Stadt Bayreuth spricht. Auch für die Universität Bayreuth, die in den letzten Jahren ständig gewachsen ist und die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sucht, ist die Arbeitsagentur wichtiger Partner.

Ein weiteres wichtiger und schlagkräftiges Argument für eine Entscheidung pro Bayreuth ist anzuführen, dass die Stadt Bayreuth Sitz des Sozialgerichtes sowie der Deutschen Rentenversicherung und des Zentrums Bayern Familie und Soziales ist.

Gerade bei Neuansiedlungen von Wirtschaftsunternehmen bestätigt sich, dass die kurzen Wege und die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Regierung, Arbeitsagentur und den Kammern ein wichtiger Standortvorteil von Bayreuth ist. Der Sitz der Geschäfts-führung außerhalb der Stadt Bayreuth in Hof wird sich auf die bestehenden Netzwerke nachteilig auswirken, da die Spontanität, der Ideenaustausch am Rande vieler Begegnungen und damit die schnelle Reaktion auf Anliegen leiden wird.

Gemeinsam hatten wir unsere Argumente dem Vorsitzenden des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Herrn Frank-J. Weise, eindringlich vorgetragen und an ihn appelliert, den Sitz der Ge-schäftsführung einer künftigen Agentur Bayreuth-Hof in Bayreuth festzulegen. Die jetzige Entscheidung schadet der Stadt Bayreuth und ist scharf zu kritisieren.

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen Sie hier.

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There are 2 comments

  • ubekant sagt:

    ja macht das

  • Peter Lahm sagt:

    Ich geben Ihnen absolut recht!
    Die ständige Unterstützung der Stadt Hof ist unerträglich und schadet den Wirtschaftsstandort Bayreuth.
    Ich verstehe nicht warum man sich überhaupt die Mühe macht noch Geld in Hof zu investieren? Diese Stadt steht am Abgrund und meine Solidarität reicht gerade mal bis zum Bindlacher Berg, und so etwas Hoffnungsloses wie Hof verdient keine Unterstützung.
    Ich bin froh, dass sich die Bayreuther CSU endlich darauf verständigt hat, den Kampf gegen die Erbärmlichkeit Hofs aufzunehmen.
    Könnte man nicht eventuell Umzugsprämien nach Bayreuth anbieten, um Hof zu entleeren?
    Den Hofern könnte man konzentriert gelagerten Wohnraum am Bayreuther Stadtrand anbieten. Wäre das eine Option?

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