Allgemein Für die Region
Informationsreiche Tage des „Rollstuhlsportverein Bayreuth seit 1994 e.V“ in Berlin
14. Juli 2010
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Zum Videopodcast gelangen Sie hier.

Die Mitglieder des „Rollstuhlsportverein Bayreuth seit 1994 e.V“ (RSV) waren auf Einladung des Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, zu einem dreitägigen Informationsbesuch in die Bundeshauptstadt gekommen, um sich die Geschichte der Deutschen Hauptstadt, aber auch die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung näher bringen zu lassen. Geleitet wurde die Besuchergruppe vom zweifachen Paralympics-Teilnehmer und 1. Vorsitzenden des RSV, Werner Burkhardt, Vizeeuropameister im Rollstuhl-Tischtennis und mehrfacher Medaillengewinner bei Weltranglistenturnieren.

Der RSV Bayreuth zu Besuch im Deutschen Bundestag

Bei einem deftigen Mittagessen in der Bayerischen Landesvertretung wurden die Mitglieder des Bayreuther Rollstuhlsportvereins eingehend über die Aufgaben der Bayerischen Vertretung in der Bundeshauptstadt informiert und konnten die verschiedenen Räumlichkeiten, die die Namen der Bayerischen Regierungsbezirke tragen, besichtigen. Im Anschluss daran besuchte die Besuchergruppe das Reichstagsgebäude und wurde auf der Besuchertribüne des Plenarsaals ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert. Weiter ging es daraufhin auf die Reichstagskuppel, von wo aus die Mitglieder des Bayreuther Rollstuhlvereins das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen konnten.

Am zweiten Besuchstags wurden die Mitglieder des Bayreuther Rollstuhlsportvereins fachkundig über die Arbeit des Bundesfinanzministeriums informiert und bekamen eine Führung durch das Detlev-Rohwedder-Haus. Dabei erfuhr die Besuchergruppe unter anderem, das dieses geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren 1935/36 erbaut wurde und Sitz des Reichsluftfahrtministeriums unter der Leitung Herman Göhrings war. Bis 1948 nutzte die sowjetische Militäradministration das Gebäude und diente anschließend als „Haus der der Ministerien“ dem DDR-Regime. Nach der Wiedervereinigung bezogen das Bundesfinanzministerium und die Treuhandanstalt das Gebäude. In Gedenken an den von der RAF ermordeten Präsidenten der Treuhand wurde das Gebäude zum Detlev-Rohwedder-Haus benannt. 1999 verlegte schließlich das Bundesfinanzministerium seinen Hauptsitz von Bonn nach Berlin in dieses historische Gebäude, wo der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk heute als Parlamentarische Staatssekretär Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble tatkräftig zur Seite steht.

1. Vorsitzender Werner Burkhardt und Staatssekretär Hartmut Koschyk

Im Anschluss konnten die Berlinbesucher bei einer Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, die neben politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten auch allgemein geschätztes Insiderwissen über Berlin vermittelte, umfangreiche Eindrücke von der Hauptstadt sammeln. Nach einem Gemeinsamen Mittagessen im „Berlin Pavillon“, stand erneut ein Besuch des Reichstagsgebäudes auf dem Programm. Auf der sogenannten Fraktionsebene, die sich unmittelbar unter der Reichstagskuppel befindet, begrüßte Staatssekretär Koschyk die Mitglieder des Bayreuther Rollstuhlvereins im Sitzungsaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Staatssekretär Koschyk erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Dabei erläuterte Staatssekretär Koschyk auch die Maßnahmen der Bundesregierung und des Bundesfinanzministeriums, um die Auswirkungen der internationalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise in unserem Land zu überwinden. Ebenfalls wurde über die Finanzkrise in Griechenland diskutiert und die Notwendigkeit, die internationalen Finanzmärkte zu regulieren und transparenter zu gestalten.

Am letzten Tag der Berlinreise besuchten die Mitglieder des Bayreuther Rollstuhlsportvereins noch das Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das sich in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor befindet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Auster“ in der John-Foster-Dulles-Allee dankten die Fahrtteilnehmer ihrem Wahlkreisabgeordneten Hartmut Koschyk, der ihnen diese Bildungsreise mit guter Betreuung ermöglicht hatte und kehrten mit vielfältigen Eindrücken nach Oberfranken zurück.

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There are 4 comments

  • Uwe und Sylvia Deinert sagt:

    Diese Informationsreise nach Berlin verdient ihren Titel zu Recht. Wir wurden ausführlich
    über politische Abläufe und vor allem auch über die Aufgaben des Herrn Koschyk unterrichtet.
    Außerdem wurden uns die wichtigsten und auch schönsten Gebäude und Bezirke Berlins –
    vor allem durch die Stadtrundfahrt- gezeigt.
    Der organisatorische Ablauf, die Betreuung und die Unterbringung verdienen ein besonderes
    Lob.
    Herr Koschyk, vielen Dank für diese wunderschönen und informativen Tage in Berlin.

  • Siegrun und Elias Krug sagt:

    Hallo Herr Koschyk,

    wir bedanken uns für die wunderschönen Tage in Berlin. Mit viele schönen positiven Eindrücke und auch nachdenkliches (Holocaust-Mahnmal ) sind wir wieder zu Hause angekommen.
    Diese Infofahrt und die Betreuung verdient allerhöchste Lob.

    Es grüßt Sie Siegrun und Elias Krug, Hummeltal

  • Sebastian Kotschenreuther sagt:

    Den beiden bereits abgegebenen Kommentaren kann ich mich nur anschließen! Es war wirklich alles hervorragend!!! Von der Organisation, über die Unterkunft und dem vermittelten Wissen war alles super.

    Vielen Dank und beste Grüße,
    Sebastian Kotschenreuther

  • Den bisherigen Kommentaren kann ich mich nur ohne Einschränkungen anschließen.
    Mein letzter Berlin-Besuch vor dieser Reise war kurz nach dem Mauerbau und ich erinnere mich noch gut als ich an der Bernauer-Str. über die Mauer in den Osten blickte und es einfach nicht fassen konnte -wie unmenschlich man einfach ein Volk und ein Land-, so brutal trennen konnte.
    Und jetzt bin ich einfach so kreuz und quer -an Mauerresten vorbei-, durch Berlin und das Land gefahren.Hier wurde mir der Wert der Freiheit besonders bewußt.
    Auch ich möchte mich nochmals für die perfekte Organisation ,aufmerksame Betreuung und Bewirtung, insbesonders durch die Bayr. Landesvertretung, bedanken.

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