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Koschyk: Für Gesamtindustrie ist mit etwa 40.000 neuen Arbeitsplätzen in diesem Jahr zu rechnen!
7. März 2014
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Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat in dieser Woche den Industriereport für das Jahr 2014 vorgelegt. Mit dem Industriereport 2014 präsentiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eine Sonderauswertung seiner Konjunkturumfrage. Mehr als 7.800 Antworten von Industrieunternehmen sind darin eingeflossen. Die Unternehmen beurteilen dabei ihre gegenwärtige Lage oder geben an, mit welchen Entwicklungen sie für die kommenden Monate rechnen. Das Ergebnis: Geschäftslage, Geschäftserwartungen, Beschäftigungsabsichten und Investitionsabsichten werden überwiegend positiv eingeschätzt.

Der vorliegende Bericht belegt, dass die Bundesregierung in den vergangenen Jahren die richtigen Weichen gestellt hat, um den Wirtschaftsaufschwung in Deutschland zu verstetigen. Die Geschäftserwartungen der Industrieunternehmen haben sich deutlich verbessert. 34 Prozent rechnen mit besseren, 56 Prozent mit gleichbleibenden und nur 10 Prozent mit schwächeren Geschäften in den nächsten zwölf Monaten.

Die Beschäftigungserwartungen legten deutlich zu. Für die Gesamtindustrie ist mit etwa 40.000 neuen Arbeitsplätzen in diesem Jahr zu rechnen. Die Einstellungspläne basieren vor allem auf den positiven Exporterwartungen.

Industrieunternehmen fassen auch weiter Vertrauen in ihre Auslandsgeschäfte. So erwarten 37 Prozent bessere Geschäfte und nur sieben Prozent rechnen mit Einbußen. Auch in den Ländern der Eurozone beginnen sich die Strukturreformen auszuzahlen und selbst in den meisten Schwellenländern belebt sich die Konjunktur spürbar.

Unternehmen sämtlicher Industriehauptgruppen wollen wieder mehr investieren. Investitionsimpulse kommen überwiegend aus der Exportindustrie, doch auch die Binnenindustrie holt auf. 30 Prozent der Industrieunternehmen planen höhere Budgets für Investitionen ein, 18 Prozent rechnen mit Budgetkürzungen und 52 Prozent halten ihre Investitionen konstant.

Sorge hingegen bereiten die Preissteigerungen im Energiebereich. 63 Prozent der Industrieunternehmen sehen darin das größte Risiko für die eigene Entwicklung. 36 Prozent der Betriebe sehen laut Industriereport 2014 in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein Risiko für ihre eigene geschäftliche Entwicklung. Durch den Fachkräftemangel fühlen sich 29 Prozent der Industrieunternehmen bedroht.

Der vorliegende Bericht belegt, dass die Bundesregierung auch weiterhin alles unternehmen muss, um weiteren Preissteigerungen im Energiebereich entgegenzuwirken. Zudem muss auf dem Arbeitsmarkt eine passgenauere Qualifikation erfolgen. Dies ist jedoch nicht allein eine zentrale Aufgabe für Politik und Staat. Vielmehr müssen Wirtschaft, Unternehmen und die Tarifpartner in gemeinsamer Verantwortung und insbesondere im gemeinsamen Einsatz und Engagement mit der Politik handeln. Für Qualifikation auf dem ersten Arbeitsmarkt müssen alle Beteiligten gleichermaßen ihren Anteil leisten. Gerade die Wirtschaft wird angesichts der demografischen Entwicklung bei Fachkräften aus eigenem Interessen heraus verstärkt eigene Anstrengungen mit einbringen müssen.

Insgesamt zeigt der vorliegende Industriereport, dass sich die deutsche Industrie in diesem Jahr zum Konjunkturmotor in unserem Land entwickeln kann. Damit trägt Deutschland auch zum Wirtschaftswachstum bei unseren Handelspartnern, gerade auch in der EU, bei. Die EU profitiert von einem international wettbewerbsfähigen, leistungsstarken und wirtschaftlich gesunden Deutschland. Die Bundesregierung unter der Führung von Bundeskanzlerin Merkel wird in diesem Zusammenhang weitere günstige politische Rahmenbedingungen schaffen, um die Wirtschaft und Industrie in Deutschland zu stärken und damit auch weitere Arbeitsplätze in unserer Region zu schaffen.

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