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Koschyk im Gespräch mit jungen Diplomatinnen und Diplomaten aus 18 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums
4. Juli 2014
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Junge Diplomatinnen und Diplomaten aus 18 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums nehmen derzeit am Programm des Auswärtigen Amtes „Internationale Diplomatenausbildung“ teil. Ins Leben gerufen wurde die Internationale Diplomatenausbildung 1992 nach dem Ende des Kalten Krieges, als mit Programmen für Diplomaten aus Mittel- und Osteuropa der Aufbau Auswärtiger Dienste in den jungen Demokratien gestärkt werden sollte. Später folgten u. a. Lehrgänge für Afghanistan, den Nahen und Mittleren Osten, für Lateinamerika, Irak, Afrika, Asien, China, Westbalkan, Belarus, und die Ukraine. Insgesamt werden inzwischen über fünfzehn Kurse für rund 180 Länder angeboten.

Seminare und Workshops, Begegnungen mit deutschen Nachwuchsdiplomaten und Hospitationen im Auswärtigen Amt sind Teile der Programme. Gespräche mit hochrangigen Vertretern der Bundesministerien und des Bundeskanzleramts, mit Parlamentariern des Deutschen Bundestags gehören genauso dazu wie Informationsbesuche bei politischen Stiftungen und Institutionen, in Unternehmen und Museen. Zudem werden je nach Lehrgang Studienfahrten nach Brüssel, Genf, Den Haag und Wien angeboten. Zusätzlich sind Exkursionen innerhalb Deutschlands ein weiterer wichtiger Bestandteil der Fortbildungsprogramme.

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Im Rahmen dieses Programms haben die jungen Diplomatinnen sich auch zu einem Gedankenaustausch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, im Deutschen Bundestag getroffen. Koschyk, der Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag und deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums ist und weithin als anerkannter Koreaexperte gilt, informierte dabei unter anderem die jungen Diplomatinnen und Diplomaten über seine Einschätzung zur politischen Lage in Nordkorea, die Möglichkeiten einer innerkoreanischen Annäherung und eine erfolgreiche Wiederaufnahme der sogenannten „Sechs-Parteien-Gespräche“ zwischen China, den USA, Japan, Russland sowie Süd- und Nordkorea zur Lösung der Nuklear-Frage auf der koreanischen Halbinsel.

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