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Städtische Museum Bayerisches Vogtland widmet sich in neuer Museumsabteilung dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“
27. Januar 2012
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Vertreibung

Das städtische Museum Bayerisches Vogtland widmet sich dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Rahmen einer wissenschaftlich fundierten und zeitgemäß gestalteten neuen Abteilung seiner Dauerausstellung. Auf drei Ebenen eines in den letzten zwei Jahren aufwendig sanierten Museumsanbaus werden mehr als 400 für das Thema einschlägige Exponate von einmaligem historischem Wert präsentiert.

Die Ausstellung stellt exemplarisch am Beispiel der Hofer Region die Geschichte der Ankunft und Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in Westdeutschland dar. Sie informiert allgemein verständlich über die Ursachen und Abläufe von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung. Der Stellenwert der Ereignisse innerhalb des kulturellen Gedächtnisses der Bundesrepublik wird aufgezeigt. Die bayernweit einzigartige und weit über die Region hinaus bedeutende Ausstellung zeichnet sich durch eine Herangehensweise aus, die verschiedene Blickwinkel bietet. Auf eine gründliche Ausleuchtung des noch immer kontroversen Themas in seinen unterschiedlichsten Facetten wird besonderer Wert gelegt. An zahlreichen Multimedia-Stationen mit Bild- und Tondokumenten werden die Besucherinnen und Besuchern selbst tätig und können sich aktiv mit den Inhalten der Ausstellung auseinandersetzen.

Anlässlich des Festaktes der Eröffnung der neuen Abteilung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ des Museums Bayerisches Vogtland im Theater Hof war auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesfinanzminister, Hartmut Koschyk anwesend.

In seiner Rede hob Finanzstaatssekretär Koschyk die große Bedeutung der neuen Museumsabteilung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ des städtischen Museums Bayerisches Vogtland hervor und ging auch auf das geplante Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum im Berliner Deutschlandhaus der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ein. Finanzstaatssekretär Koschyk: „Es wurde dafür gesorgt, dass erstmals an einem öffentlichen Erinnerungsort in dauerhafter Form des Schicksals der Vertreibung der Deutschen gedacht wird. Das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen erhält so den ihm gebührenden Platz in der deutschen Hauptstadt und in der öffentlichen Erinnerungskultur unseres Landes. Diese Stiftung wird ein Ort der Begegnung und Versöhnung werden und einen Beitrag dazu leisten, Vertreibungen in Gegenwart und Zukunft dauerhaft zu ächten.“

Zum Redebeitrag von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

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