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Was verbindet das ukrainische Odesa mit Deutschland? Ein Artikel der Projektkoordinatorin der Stiftung Verbundenheit, Aleksandra Litschagin (Teil 2)
29. August 2022
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Im ersten Teil ihres Artikels über die Verbindungen zwischen Odesa und Deutschland hat die Projektkoordinatorin Aleksandra Litschagin der Stiftung Verbundenheit bereits den deutschen Einfluss und die Organisation der deutschen Minderheit in der ukrainischen Hafenstadt anschaulich beschrieben. In Teil 2 berichtet sie nun über die Beziehungen zwischen Odesa und Bayern sowie Hamburg:

Odesas Verbindung mit Bayern und Hamburg                                                                                                                  von Aleksandra Litschagin

Bayern und Odesa verbindet eine besondere Brücke – das Bayerische Haus. Das im Jahr 1993 vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) gegründete deutsche Kultur- und Begegnungszentrum ist unter anderem ein wichtiger Partner des Goethe-Instituts in Kiew. Das Zentrum bietet nicht nur Deutschkurse für Teilnehmende an, die ihre Zukunft als Studierende oder Beschäftigte in Deutschland planen, sondern kooperiert auch mit der Zivilabteilung der NATO. Im Rahmen dieses gemeinsamen Projekts lernen ukrainische Offiziere, die aus dem Dienst ausgeschieden sind, Deutsch und Englisch und nehmen an Managementtrainings teil. Dank der erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse haben sie bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Marija Degtjarenko, Leiterin des Bayerischen Hauses, Fotoquelle: Ira Peter, JournalistinMarija Degtjarenko, Leiterin des Bayerischen Hauses, Fotoquelle: Ira Peter, JournalistinKursabschluss, Projekt „Bayern-Odesa“ (Austausch über demokratische Prozesse, gesellschaftliche Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen in Deutschland und der Ukraine), Fotoquelle: Bayerisches Haus OdesaKursabschluss, Projekt „Bayern-Odesa“ (Austausch über demokratische Prozesse, gesellschaftliche Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen in Deutschland und der Ukraine), Fotoquelle: Bayerisches Haus Odesa

Dank seines Hafens hat Odesa auch enge Verbindungen zu der HafenCity Hamburg: Seit 2001 betreibt die Firma CTO das größte ukrainische Containerterminal im Hafen (neben dem Container Terminal TIS in Juzhnyj) und ist eine Tochter der deutschen Logistikholding HHLA, ein führendes Logistikunternehmen in Europa, das durch seine Investitionen die ukrainische Wirtschaft erheblich stärkt.Das Containerterminal von Odesa, Fotoquelle: www.hhla.de Das Containerterminal von Odesa, Fotoquelle: www.hhla.de

Im letzten Jahr, als Odesa noch nicht vom Krieg nicht betroffen war, hielt sich dort die Journalistin Ira Peter auf. Sie hat das Stadtschreiberstipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa (Potsdam) gewonnen und im Laufe von fünf Monaten über die historische und kulturelle Vielfalt von Odesa geschrieben. Mehr Informationen finden Sie hier:
https://www.stadtschreiberin-odessa.de/ira-peter/

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Florian Schmelzer

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